Firebird77 am Freitag, 14.05.2010 17:54 Uhr
Hinter verschlossenen Türen scheinen sich die Bundesländer bereits auf eine Reform der Rundfunkgebühren einzustellen. Zumindest suggeriert dies ein Arbeitsentwurf des Rundfunkgebühren-Staatsvertrages. Die Kollegen von carta.info haben einen solchen erhalten und publiziert. Die markanteste Änderung im "neuen Vertrag": Der Rundfunkgebührenbeitrag soll zukünftig pro Haushalt erhoben werden.
Sollte an der geplanten Gebührenerhöhung festgehalten werden, würden somit 18 Euro je Haushalt monatlich fällig. Dabei ist nicht mehr entscheidend, ob rundfunkempfangsfähige Geräte vorgehalten werden oder nicht. Laut dem Arbeitsentwurf soll die Rundfunkgebühr durch einen "Rundfunkbeitrag" ersetzt werden. Dieser wird auch weiterhin durch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) eingezogen.
Neben regulären Wohnungen soll die Gebühr auch für Zweit- bzw. Ferienwohnungen zu entrichten sein. Als Wohnung wird dabei alles angesehen, das zum "Wohnen oder Schlafen geeignet ist". Laut dem Arbeitsentwurf bleiben die bisher bekannten Beitragsbefreiungsmöglichkeiten bestehen. So werden beispielsweise Sozialhilfe-Empfänger oder Personen mit sehr geringem Einkommen keine Gebühren begleichen müssen.
Bei Betriebsstätten soll eine Staffelung erfolgen. Diese richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeiter in einem Betrieb. Eine eventuell bestehende Beitragspflicht muss vom Bewohner selbst mitgeteilt werden. Nach Angaben von carta.info handelt es sich hier um einen frühen Entwurf. Am 9. Juni werden die Ministerpräsidenten der Länder weitere Verhandlungen zum Rundfunkgebühren-Staatsvertrag aufnehmen.
Der GEZ-Kritiker Bernd Höcker schrieb kürzlich auf seiner Website als Kommentar zur geplanten Medienabgabe:
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Das GEZ-System soll abgeschafft werden, weil keine Akzeptanz in der Bevölkerung dafür mehr existiert. Somit sollte man konsequent sein und Zwangsgeld für dieses ungeliebte System ganz abschaffen. Stattdessen wirbt Kirchhof damit, den Zwang noch weiter zu erhöhen und will uns das auch noch als Fortschritt verkaufen. Armes Volk, das ihm da folgt."
Quelle: carta
Wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen unabhängig wäre, dann wäre eine Gebühr, die sich in Maßen hält durchaus angebracht. Ich weigere mich aber für Sendungen zu bezahlen, bei denen irgendwelche Politiker Mitspracherecht bei der Programmgestaltung haben und damit ihre Propaganda unters Vol...
Vorallem ist der Preis irrwitzig. 18€ pro Monat. Das würde bei mir ca. 5% dessen ausmachen, was ich aktuell jeden Monat an Ausgaben haben (Alles, von der Miete bis zum Cocktail am WE). 5% für etwas das ich nicht habe und nicht benutze Wenn Deine Einnahmen nicht...
Es ist wie immer schön zu lesen, daß hier ein paar Fanboys das alles toll finden. Ein kleiner Rat an diejenigen, lest verdammt nochmal das Grundgesetz und dann haltet die Fresse. Wer findet hier was schön und toll? Ich glaube du kannst einfach der argumentation...
Also langsam gehts mir zu weit. Ich glaub mein Schwein pfeift. Sollte sowas auch nur ansatzweise durchgebracht werden, werden die von mir eine 1 Cent Ratenzahlung bis ans ende aller Tage erhalten, welche ich verspätet einreichen werde. Bis dann die Inflation kommt und das ganze beschissene Geld sow...
Das werden sie nie im Leben durchbringen. Da wird jedes Gericht dagegen entscheiden. Sowas dummes habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen. :confused: Ich höre jeden Tag dumme Sachen. Jeden Morgen in der Zeitung steht was dummes und wenn ich Nachmittags da...
Firebird77 am 29.08.2010, 20:19 Uhr
Auch wenn "Sammelklagen" in Deutschland so gesehen nicht möglich sind, versucht der Jurist Sven Hezel etwas vergleichbares aufzubauen. Verklagt werden soll die DigiProtect Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien mbH. Nach der jüngsten Ankündigung seines Vorhabens herrschten noch Unklarheiten. Im Interview mit der Initiative Abmahnwahn-Dreipage beseitigt er einige davon.
SenerD. am 31.08.2010, 16:26 Uhr
Die Bergungsarbeiten laufen schleppend. Aller Voraussicht nach werden die 33 verschütteten Minenarbeiter in Chile noch einige Monate auf eine Rettung warten müssen. Damit sich die verschütteten Arbeiter die Zeit vertreiben können, werden sie unter anderem mit dem Handheld Playstation Portable versorgt.
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